
aus einer ecke der grossen piazza wehte ein melancholisches lied herüber
unterwegs
gestrandet

träumt wohl jemand vom grossen wasser und segeln hart am wind
reichlich
![]()
das grüne und blumige wuchs sozusagen vom blumenladen zur schmucken boutique rüber
nichtstun

weckt sehnsucht nach ferien: sonne, sand, dolce far niente und meer
abgeschieden

ein tibetisches kloster in toscanas hügeln besucht – ein platz zum verweilen
scheu

beim abendlichen nachhausekommen entdeckte ich den scheuen mitbewohner an der wand
fruchtbar

olivenbäume wohin ich schau – nichts deutet auf das nahe meer hin
beherzt

luftig, mit rundumblick über häuser, felder. die terrasse für einen feierabenddrink
hungrig unterwegs

endlich was zu essen – und dann erst noch etwas besonders feines
vortäuschend

träge, die augen halb geschlossen, lagen sie dort – bereit jederzeit wegzurennen